Mechanische Tastatur

Mechanische Tastaturen sind für viele Computernutzer noch immer die unangefochtene Nummer 1 wenn es um Geschwindigkeit, Präzision und Haltbarkeit geht – und zumindest in einem der Punkte kann einem mechanischen Keyboard aktuell keine andere Technologie das Wasser reichen.

Doch wie funktioniert eine mechanische Tastatur eigentlich und was sind ihre großen Stärken – und vielleicht Schwächen?

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ModellRoccat Ryos MKSteelSeries 6Gv2VicTsing
Testergebnis1,31,51,7
Tastenanschläge50 Mio.50 Mio.50 Mio.
Anzahl der Tasten11310487
Makrotasten5
Beleuchtung
SchnittstelleUSBUSB, PS/2USB
N-Key Rolloveralle Tastenalle Tastenalle Tasten
Anti-Ghosting
Nummernblock
Mikrofonanschluss
Kopfhöreranschluss
Vorteile

  • gute Verarbeitung
  • Erweitertes Anti-Ghosting mit N-Key
    Rollover
  • 5 programmierbare Makrotasten
  • 3 programmierbare Daumentasten

  • gute Qualität
  • separate Media- oder Makrotasten
  • individuelle Programmier-Möglichkeiten
  • perfektes Anti-Ghosting

  • ergonomisches Design
  • sehr günstig
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Mechanische Tastatur – Funktionsweise

  • Rubberdome Tastatur: Die meisten Tastaturen sind sogenannte „Rubberdome“ – dabei sitzt die Tastenkappe auf einem Gumminoppen. Wird die Taste durchgedrückt, kommt der Kontakt auf der Bodenplatte an und löst aus. Das Problem: Zum einen sind solche Tastaturen oft recht schwammig und lösen bei seitlichem druck teilweise schlecht aus, zum anderen halten sie nur etwa 5 Millionen Tastenanschläge aus.
  • „Scissors“-Technologie: Weniger verbreitet ist die „Scissors“-Technologie. Hierbei sitzt die Tastenkappe auf zwei scherenartigen Gelenken, was auch bei Druck auf den äußeren Bereich der Taste zuverlässig funktioniert. Die Haltbarkeit ist mit 10 Millionen Anschlägen deutlich besser.
  • Mechanische Tastatur: Mechanische Tastaturen funktionieren dann noch einmal anders: Hier sitzt die Tastenkappe auf einer Feder, die dafür sorgt, dass die Taste nach einem Tastendruck wieder nach oben geschoben wird. Mechanische Tasten lassen sich außerdem auch ganz auf der Kante drücken, damit gibt es kaum Tastendrücke, die nicht registriert werden. Außerdem sind bis zu 50 Millionen Anschläge pro Taste möglich.
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SteelSeries 6Gv2 Tastatur: 50 Millionen Anschläge pro Taste

Der große Vorteil: Individualität

Neben der Haltbarkeit und der Präzision, mit der mechanische Tastaturen auslösen, ist Individualität ein großes Thema – denn es gibt verschiedene Arten von mechanischen Schaltern.

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Blau-Schalter von VicTsing Mechanische Gaming

Sortiert werden diese in verschiedenen Farben, wobei die „MX“-Schalter des Herstellers Cherry, unangefochtener Marktführer im Bereich mechanischer Schalter.

  • Schwarze Schalter etwa lassen sich ohne Druckpunkt bis zum Boden durchdrücken, was etwa beim Gaming ungeahnte Geschwindigkeiten ermöglicht.
  • Braune Schalter haben eine spürbaren Druckpunkt.
  • Blaue Schalter klicken zusätzlich, wenn sie auslösen.

Eine mechanische Tastatur ist die ideale Lösung, wenn ein individuelles Tippgefühl gewünscht ist oder beim Gaming jeder Sekundenbruchteil zählt – dafür sind diese Modelle allerdings häufig auch deutlich teurer als andere Technologien. Eine Geschmacksfrage, die man nur nach dem Ausprobieren mechanischer Schalter beantworten kann.

 
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