Razer DeathStalker Gaming Tastatur

razer death stalkerRund 80 Euro für eine Rubberdome-Tastatur mit einfarbiger Beleuchtung? Razer ruft für seine Gaming Tastatur DeathStalker einen wirklich stolzen Preis auf – aber ist die Tastatur das auch wert? Wir haben uns die Fakten rund um die DeathStalker einmal genauer angeschaut und zusammengefasst.

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Übrigens: Wer 20 Euro mehr in die Hand nimmt, bekommt diese Tastatur mit dem Zusatz Chroma auch mit farblich individuell programmierbaren Tasten.

Design & Verarbeitung

Das Design ist Razer-typisch: Schlicht, abgeschrägte Ecken und die von Razer bekannte Schriftart, die in Verbindung mit der grünen Beleuchtung sofort Gamer-Feeling aufkommen lässt – trotz viel Kunststoff sieht die Tastatur dabei recht schick aus.

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Die Verarbeitung ist, wie von Razer zu erwarten, absolut solide.

Einige interessante Punkte finden sich aber, wenn man die Erfahrungen vieler Nutzer einmal anschaut – da wird teilweise von hakenden Tasten und Pfeifgeräuschen beim Einschalten der Beleuchtung (Chroma) gesprochen – dass diese Fehler mit einer gewissen Regelmäßigkeit aufzutreten scheinen, ist wirklich schade.

Funktionen & Kompatibilität

Wer nicht alle Funktionen der Tastatur benötigt, der kann sie ohne Treiber nutzen – dann ist sie entsprechend auch mit den meisten Rechnern kompatibel. Wer unter Windows allerdings den Treiber installiert, kann für das Gaming wichtige Funktionen einsetzen.

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Das Layout der Tastatur ist Standard und es gibt keine Sondertasten – dennoch können Makros programmiert und genutzt werden. Das funktioniert über die Software von Razer, die das beliebige Programmieren aller Tasten ermöglicht.

Um den Zusatz „Gaming“ auch wirklich zu verdienen, ist das in Verbindung mit dem Anti-Ghosting und 10-Key-Rollover gerade so genug – dabei lässt es sich an der Tastatur ebenso gut arbeiten.

Tasten & Anschlüsse

Die Tasten der Razer DeathStalker sind für eine Gaming Tastatur extrem flach gehalten und erinnern vom Gefühl her an die Tastatur eines Notebooks – das hat entsprechend auch zur Folge, dass der Anschlag vergleichsweise schwammig ist.

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Dennoch lässt es sich mit der Tastatur – so man denn kein hakendes Exemplar bekommen hat – auch gut arbeiten und auch längere Texte gehen gut von der Hand. Im Vergleich zu einer mechanischen Tastatur ist sie dabei außerdem deutlich leiser.

Angeschlossen wird die Tastatur ganz gewöhnlich via USB, weitere Anschlüsse an der Tastatur finden sich nicht. Damit ist die Tastatur nach dem Einstecken einsatzbereit, auch wenn einige Funktionen erst nach der Installation des Treibers verfügbar sind.

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Für wen ist eine solche Tastatur denn geeignet? Ganz einfach: Wer eine flache Tastatur mit Gaming-Funktionen sucht, leise tippen möchte und für die solide Verarbeitung von Razer gerne etwas mehr zahlt, der ist hier richtig. Leider trüben ab und an auftretende Mängel das Gesamtbild.

 
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